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Wie du einen effektiven LEHRplan aufstellst – in 5 Schritten! 

 Oktober 25, 2021

By  Jan Richter

Einen Lehrplan zu erstellen kann im ersten Moment ziemlich überfordernd sein. Schließlich gibt es einiges, was du beachten musst.

Lehrplan erstellen

Welche Themen muss ich behandeln? Wie bringe ich die Inhalte am besten rüber und wie teile ich diese Themen zeitlich am besten auf? 

Um dir den Prozess zu erleichtern, habe ich für dich deshalb folgenden 5-Schritte-Guide zusammengestellt, der dir beim Erstellen des Lehrplans helfen wird:

  1. Übersicht schaffen: Welche Themen müssen in welcher Zeit behandelt werden?
  2. Einteilung: Wie lange brauche ich wofür? Wann bearbeite ich welche Themengebiete?
  3. Lehrmethoden ausdenken: Mit welchen Methoden bringe ich meine Inhalte rüber?
  4. Wiederholungsübungen aufstellen: Wie können meine Schüler die Inhalte wiederholen?
  5. Kontinuierliche Verbesserung: Was funktioniert und was nicht?

1. Übersicht schaffen

Zu Beginn solltest du dir eine klare Übersicht über genau zwei Bereiche schaffen:

 Themen / Inhalte

Um eine gewisse Ordnung in deinen Lehrplan zu bringen, solltest du dir zum Start eine klare Übersicht über die Themen schaffen, die du in der kommenden Zeit abhandeln möchtest. Diese Themenliste wird dir in den nächsten Schritten helfen, Struktur in deinen Lehrplan zu bringen. Inspiration für eine gut aufgestellte Themenliste findest du bei EasyDeutsch.  

 Zeit

Es ist außerdem sehr wichtig, dass du dir klar machst, wie viel Zeit dir bleibt, um deinem Gegenüber die gewünschten Lerninhalte zu vermitteln. Gibt es keine zeitliche Begrenzung, ist es trotzdem hilfreich sich persönliche Zeitabschnitte zu setzen, in denen gewisse Ziele erreicht werden sollen, um eine gewisse Struktur aufrechtzuerhalten. 

2. Einteilung!

In diesem Schritt verbinden wir nun unseren Zeitplan mit unserer Themenliste. Gehe hier am besten so vor:

  1. Bringe die von dir gewählten Themengebiete in eine sinnvolle Reihenfolge, sodass sie aufeinander aufbauen und ein gewisser "Roter Faden" entsteht. Mit solch einem logischen Aufbau, der Lerninhalte wird es deinem Schüler deutlich leichter fallen deinem Unterricht zu folgen. 

  1. Mache dir als Nächstes klar, wie umfangreich die jeweiligen Themen sind. Gibt es Themen, die eher unkompliziert sind und somit auch schnell durchgenommen werden können? Welche Themen sind schwierig und benötigen mehr Zeit, um verstanden zu werden?

  1. Trage nun im nächsten Schritt die jeweiligen Themen in deinen Zeitplan ein. So weißt du genau, zu welcher Zeit du bereits welche Ziele erreicht haben willst. Beachte hier, dass du dir lieber etwas zu viel, als zu wenig Zeit für die Themen einplanst, um zukünftigen Stress zu vermeiden. Es kann außerdem von Vorteil sein, sich Pufferzeiten einzuplanen, um mit den Themen nicht in Verzug zu geraten. 

Auf dieser Seite findest du eine Vorlage für einen Lehrplan zum Downloaden! Diesen kannst du als Startpunkt für die Erstellung deines eigenen Lehrplans nutzen.

Daf Unterrichten

3. Lehrmethoden ausdenken


Überlege dir im nächsten Schritt wie du die Themen am besten übermitteln kannst. Grundsätzlich empfiehlt es sich mit einer Erklärung zu starten und dann das Erklärte mit Übungen zu vertiefen.

Bei der Suche nach hilfreichen Übungen und guten Erklärungen zur deutschen Grammatik können dir zum Beispiel die Materialien von EasyDeutsch weiterhelfen. Versuche aber außerdem möglichst vielfältige Methoden zu verwenden.

Durch eine Kombination aus Hören, Lesen und Sprechen kann dein Gegenüber sich den Stoff am besten einprägen. 

4. Wiederholungsübungen

Die eigentlichen Unterrichtsstunden bilden nur einen Teil des Lernprozesses. Es ist außerdem wichtig, dass dein Schüler das Gelernte bis zur nächsten Stunde wiederholt. So lassen sich mögliche Problemstellen identifizieren, auf die man dann wiederum in der nächsten Unterrichtsstunde eingehen kann.

Jede Wiederholung hilft außerdem, das neu erlernte Wissen zu festigen. Eine Auswahl an Übungen zur deutschen Grammatik findest du zum Beispiel bei EasyDeutsch . 

5. Kontinuierliche Evaluation 

Last, but not least – noch ein wichtiger Punkt! Versteife dich nicht zu sehr auf deinen ausgearbeiteten Plan. Beim Unterrichten ist es wichtig, auf deinen Schüler einzugehen. Wenn du also merkst, dass es an der ein oder anderen Stelle doch etwas länger dauert, dann nimm dir auch diese Zeit. Hier kommen dann die eingeplanten Pufferzeiten zum Einsatz!

Wenn du außerdem bemerkst, dass eine gewisse Art von Übungen besonders gut oder schlecht bei deinem Schüler / deinen Schülern funktioniert, so sei anpassungsfähig und stell eventuell das ein oder andere an deinem Lehrplan doch nochmal um. 

“Durch Lehren lernen wir.”
Mit der Zeit wirst du, aber herausfinden, wie du am besten lehren kannst und du idealerweise auf verschiedene Typen von Schülern eingehen kannst. Ich wünsche dir nun viel Erfolg bei deinem Weg und würde sagen … LEG LOS!
Tutor Compass für Deutschlehrer

Das Schlusswort

Ich bin mir sicher, dass es dir mit diesen Tipps leichter fallen wird, einen Lehrplan für deine Schüler aufzustellen. Wie gesagt gibt es dafür keine Musterlösung, denn sowohl jeder Lehrer, als auch jeder Schüler bedarf einer anderen Lehrmethode.


Willst du noch mehr Hilfe mit deinem Lehrplan? Dann hol dir jetzt meinen kostenlosen Starterkit und bringe mehr Struktur in deinen Unterricht! (Du findest den Starterkit hier direkt unter dem Beitrag.)

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