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Interview mit Lena von Sprachenlust 

 April 12, 2016

By  marta

Lena ist Studentin, Fremdsprachenlehrerin und Bloggerin auf Sprachenlust und Lernplan. Im Interview erzählt sie über sich und ihre Blog-Projekte. Außerdem verrät uns Lena, wie ihre Schüler sie finden und was sie über Konkurrenz denkt.

1. Du bist Sprachlehrerin und Bloggerin. Worum geht es auf deinem Blog?

Ja, das stimmt. In erster Linie studiere ich jedoch Frankomedia (Französisch mit einem Teil Medienwissenschaft) und Italienisch. Auf meinem Blog Sprachenlust, mit dem alles angefangen hat, schreibe ich, wie erfolgreich gelernt und ein selbstbestimmtes Leben geführt werden kann. Auf meinem zweiten Blog – Lernplan - , den es seit Januar 2016 gibt, schreibe ich konkret über das Erlernen einer Fremdsprache. Der Leser bekommt in verschiedenen Artikeln Tipps und Tricks, es werden Lerntechniken vorgestellt und es können persönliche Lernstunden mit mir gebucht werden.

2. Wie ist die Idee für deine Blogs entstanden?

Die Idee überhaupt einen Blog zu starten ist durch meine Liebe zu Sprachen und zum Schreiben entstanden. Ich habe gemerkt, dass das genau das ist, was ich machen möchte. Ich würde sagen, ich habe meine Leidenschaft gefunden und bin glücklich jeden Tag an meinen Blogs arbeiten zu dürfen. Denn gerade wenn Lernen und Schreiben sich nicht wie Arbeit anfühlt, ist es wohl das Beste, was einem passieren kann. Und genau so ist das bei mir. Ich vergesse die Zeit dabei!

Natürlich war es am Anfang schwierig, denn ein neuer Schritt ist auch immer mit Zweifeln verbunden, aber ich kann jedem nur raten: Einfach anfangen, es lohnt sich!

3. Seit wann gibst du Sprachunterricht und wer sind deine Schüler?

Schon während meiner Schulzeit habe ich Nachhilfestunden gegeben, was nun auch mehr als fünf Jahre zurückliegt. Nach der Schule habe ich einige Zeit an der Volkshochschule Englisch- und Kochkurse gegeben, womit ich aber leider aufhören musste, da ich umgezogen bin, um mein Studium fortzusetzen.
Meine Schüler sind Kinder, aber auch Erwachsene. Ich denke, in erster Linie kommt es darauf an, ob der Spaß am Lernen vorhanden ist oder nicht.

4. Bist du ausgebildete Sprachlehrerin oder hast du dir das Sprachenlehren selbst beigebracht? Wenn ja, wie?

Ich bin keine ausgebildete Sprachlehrerin, aber ich denke, dass in so einem Beruf die Erfahrung mehr zählt als eine Ausbildung. Es gibt Lehrer, die ein Lehramtsstudium abgeschlossen haben und trotzdem nicht mit Kindern zurechtkommen, und es gibt die Lehrer, die es mit Leidenschaft machen, auch wenn sie keine Ausbildung absolviert haben.

Durch meine eigenen Erfahrungen im Sprachenlernen habe ich gelernt, was es bedeutet etwas gut zu erklären und was es bedeutet etwas schlecht zu erklären.
Gerade als Sprachlehrerin sollte man offen für Neues sein und auch über den Tellerrand blicken können, denn nicht jeder Schüler lernt gleich.
Das Wesentliche am Sprachenlehren ist wohl, dass jeder Sprachlehrer und jede Sprachlehrerin an seinen Erfahrungen wächst und immer besser wird in dem, was er oder sie macht.

Im Grunde habe ich durch meine Erfahrungen in verschiedenen Sprachen, aber auch in verschiedenen Einrichtungen und Unterrichtsmodellen gelernt, was es bedeutet eine Sprache zu lehren.

5. Führst du hauptsächlich Präsenzunterricht durch oder gibst du auch Online-Unterricht?

Früher habe ich nur Präsenzunterricht gegeben, doch mittlerweile bin ich auf Online-Unterricht umgestiegen.

6. Wo und wie findest du deine Schüler?

In erster Linie finde ich meine Schüler durch meine Webseite Lernplan, auf der jeder Schüler seine persönliche Lernstunde buchen kann.
Zusätzlich schaue ich immer die Zeitung durch, ob Sprachlehrer für den privaten Unterricht gesucht werden.

7. Du bist außerdem Autorin. Welche Bücher hast du geschrieben und wo findet man sie?

Zum einen habe ich das eBook „44 Tartine-Rezepte“ geschrieben, das sich um einen Teil der französischen Küche dreht. Hierbei geht es um eine einfache und schnelle Küche, die trotzdem schmeckt!

Das zweite Buch, das auch als Printausgabe verfügbar ist, heißt „10 schöne Orte in den Hauptstädten Europas“, was durch eine Blogidee entstanden ist. In diesem Buch werden die Hauptstädte Europas bereist und Orte vorgestellt, die nicht in jedem Reiseführer stehen, aber trotzdem einen Besuch wert sind! Eine genaue Übersicht meiner Bücher mit den Links, unter denen du sie bestellen kannst, findest du bei Sprachenlust – Meine Bücher.

8. Welche Rolle spielt Konkurrenz für dich als Sprachlehrerin ?

Ich finde Konkurrenz gehört zu einem Geschäft dazu. Außerdem könnte es gerade unter Sprachlehrern schlimmer sein.
Jeder Mensch hat eine andere Persönlichkeit, daher fällt es dem Schüler A vielleicht leichter mit Sprachlehrer C zu arbeiten als mit Sprachlehrer D. Dafür lernt Schüler B aber lieber mit Sprachlehrer D.

Sprachen unterrichten ist ein Geschäft, bei dem sich Angebot und Nachfrage sehr gut ausgleicht, sodass es einige Anläufe dauern kann bis der richtige Sprachlehrer gefunden ist. Doch wenn es erstmal so weit ist, wird dieser auch behalten, um so erfolgreich und schnell wie möglich sein Ziel zu erreichen.

9. Hast du noch einen ultimativen Tipp für angehende Sprachlehrer?

Den ultimativen Tipp gibt es nicht, aber der wohl beste Ratschlag ist: Mutig sein und nicht aufgeben! Am Anfang kann der Start holprig und schwer sein, aber wer Durchhaltevermögen und Ausdauer zeigt, wird irgendwann an sein Ziel kommen.

Liebe Lena, herzlichen Dank für das tolle Interview!

Möchtest du mehr über Lena erfahren? Dann besuch ihre Blogs Sprachenlust.de und Lernplan.com oder schließe dich unserer Tutor Compass Sprachlehrer Community an! 

 

Lena von SprachenlustHey, ich bin Lena, Studentin, Autorin & Bloggerin.
Außerdem Köchin, Alltagsheldin & Querdenkerin.

Ich möchte dir zeigen, wie du Sprachen lernen & anwenden kannst, & dir helfen, dich selbst zu finden & zu lieben.

About the author

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